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Knaus Tabbert startet mit unterstem Preis von 58 Euro an der Börse 

Jandelsbrunn/Frankfurt. Der Wohnmobil-hersteller Knaus Tabbert hat den Sprung an die Börse gerade so geschafft. Der Aus-gabepreis wurde auf 58 Euro und damit am unteren Ende der Spanne festgeleg. Angepeilt waren bis zu 74 Euro pro Aktie. Fachleute kommentieren den Börsengang als „ernüchternd“, „holprig“ und „enttäuschend“.

Am ersten Tag zeigte sich die Aktie einigermaßen stabil: Nachdem der Kurs anfangs kurzzeitig auf den Spitzentageswert von 59,30 Euro gestiegen war, fiel er auf 57,40 Euro und pendelte sich zunächst knapp unterhalb des Ausgabepreises ein. Bei Börsenschluss wurde das Papier mit 54,50 Euro notiert.

Damit beträgt der Erlös des Börsengangs 232 Millionen Euro. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von 602 Millionen Euro. Ein Teil des Erlöses soll nach früheren Unternehmensangaben in ein neues Werk in Ungarn fließen. Zuletzt wurde auch über eine neue Marke im Hochpreissegment spekuliert.

HTP wird nach dem Börsengang zusammen mit Vorstandschef Wolfgang Speck noch 61,5 Prozent der Knaus-Tabbert-Anteile halten, der Streubesitz liegt dann bei 38,5 Prozent. Ursprünglich hatten die Niederländer bis zu 48 Prozent der Anteile abgeben und mit der Platzierung insgesamt bis zu 366 Millionen Euro erlösen wollen.

Aus der Kapitalerhöhung fließen dem Unternehmen nun 20,3 Millionen Euro zu, die in den Ausbau der Produktion gesteckt werden sollen.


Insolventer Zulieferer Meku ist gerettet

Der Autozulieferer Meku aus Eching (Kreis Landshut) ist nach einem Jahr aus der Insolvenz gerettet worden. Neue Eigentümer sind der Zulieferer Hechinger aus Baden-Württemberg und das Münchner Dienstleistungsunternehmen Berylls.
90 Prozent der mehr als 100 Mitarbeiter werden übernommen, teilte Berylls mit. Meku ist ein Hersteller von mechatronischen Komponenten mit Schwerpunkt Stanz- und Biegetechnologie, die vor allem in der Automobilelektrik und -elektronik Verwendung finden. Unter anderem produziert die Firma stromführende Teile, die in Hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen der neuesten Generation bei Volkswagen, BMW und anderen Automobilherstellern eingesetzt werden.
„In jedem brandneuen Volkswagen ID.3-Elektroauto befinden sich unsere Bauteile“, sagt Peter Forster, der technische Betriebsleiter von Meku. In den vergangenen Wochen sei die Nachfrage trotz Corona sprunghaft angestiegen. Im ersten Halbjahr 2020 haben laut Forster europaweit die Neuzulassungen für Plug-in-Hybrid- und Batteriefahrzeuge um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. In Deutschland waren es sogar im Monat August 222 Prozent mehr Elektroautos und 448 Prozent mehr Plug-in-Hybride als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Unsere Kunden haben uns trotz aller Turbulenzen die Stange gehalten, aktuell verbuchen wir starke Neuanfragen und -aufträge“ sagt Forster.


Businesstalk

Am Mittwoch, 23. September, ab 14 Uhr findet der erste bayerisch-tschechische Businesstalk statt, der vom Netzwerkmanagement Bayern-Böhmen und dem Niederbayern-Forum organisiert wird. Experten informieren über die Themen Datenschutz im Homeoffice, Datenschutz an der Schnittstelle zum Wettbewerbsrecht sowie über die Unterschiede zwischen den tschechischen und europäischen Datenschutzregelungen. Die Veranstaltung findet virtuell statt. Anmeldung per Mail an j.pongratz@euregio-bayern.de. Weitere Informationen unter www.niederbayern.de


BMW-Werk Landshut spart Energie

Das BMW-Werk Landshut treibt seine Nachhaltigkeitsaktivitäten voran. Mit einem Maßnahmenpaket spare der Produktions-standort Energie und reduziere den Wasserverbrauch, teilte der Autobauer mit. Bereits seit Längerem sind in der Leicht-metallgießerei Brennerluft-Vorwärmstationen in Betrieb. Mit diesen spart BMW nach eigenen Angaben mehr als 12 000 Megawattstunden Wärmeenergie pro Jahr ein.
Um die Energieeffizienz zu steigern, wurden nun Vorwärmstationen für Aluminiumbarren installiert. Mit diesen spart BMW jährlich weitere 3 000 Megawattstunden Wärme-energie ein. Die Energieeinsparung liege damit insgesamt bei über 15 000 Mega-wattstunden pro Jahr. Das entspreche in etwa dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 650 Einfamilienhäusern, so BMW. In der Leichtmetallgießerei kommt bei den Motorbauteilen seit Kurzem eine mecha-nische Bearbeitung der Zylinderlaufflächen zum Einsatz.
Durch die neue Technologie konnte der Wasserverbrauch um mehr als ein Drittel gesenkt werden. Bis Ende des Jahres rüstet BMW weitere Bereiche des Werks auf LED-Energiesparlampen um. Dadurch spart der Autobauer mehr als 7.300 Megawattstunden pro Jahr ein. Dem Unternehmen zufolge entspricht das etwa dem jährlichen Strom-verbrauch von über 1.800 Einfamilien-häusern.


Frisches Geld für „Easy2Parts“

Das Software-Start-up „Easy2Parts“ aus Deggendorf hat frisches Kapital erhalten. Zu den Investoren gehören neben Bayern Kapital auch Privatinvestoren aus dem Investoren-Netzwerk BayStartup. Die Gründer überzeugen die Investoren mit ihrer Lieferkette-Plattform, die Einkäufer und Lieferanten intelligent vernetzt und die Teilebeschaffung in der industriellen Fertigung automatisiert, teilte BayStartup mit. Das frische Kapital wollen die Gründer vor allem für den Aufbau des Vertriebs und die Weiterentwicklung ihrer Plattform verwenden.


BMW startet neues Batterie-Zentrum
in China

Im chinesischen Tiexi werden ab sofort BMW-Hochvoltbatterien der fünften Generation produziert. Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) eröffnete dafür ein weiteres Zentrum, in dem ab sofort die Batterien für den vollelektrischen BMW iX3 produziert werden. Ein Batteriezentrum gibt es dort bereits seit 2017. Laut BMW Produktionsvorstand wird die Kapazität der Batterieproduktion in China durch das neue Werk verdoppelt.

Die Batterien, die in die nächsten vollelektrischen Modelle von BMW eingebaut werden, kommen dann aber aus Dingolfing. Denn während der iX3 in China produziert wird, werden in den Werken München und Dingolfing gerade die Bänder für den i4 (München) und iNext (Dingolfing) vorbereitet. Für diese Autos kommen die elektrischen Herzstücke ausschließlich aus Dingolfing, wo sich das Kompetenzzentrum E-Antriebe befindet. Die neuen Batterien werden auch hier schon gebaut, wenngleich in kleineren Stückzahlen, um die ersten neuen Modelle damit auszustatten.


Ruhstorf: Siemens schließt Produktion komplett

Siemens will am Standort in Ruhstorf (Kreis Passau) 335 Stellen abbauen. Das bedeute innerhalb der nächsten beiden Jahre zugleich das Ende der Fertigung am Standort, wie ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage bestätigte. Schuld sei der Strukturwandel. Siemens stellt in Ruhstorf Motoren und Umrichter her. Ganz aufgeben wird Siemens den Standort Ruhstorf jedoch nicht: Rund 100 Entwickler sollen weiter am Standort tätig sein. Passaus Landrat Raimund Kneidinger (CSU) hat sich unterdessen mit einem Brandbrief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) gewandt. Es drohe eine Schockwelle für die gesamte Region, warnte er. Er habe kein Verständnis für den geplanten Abbau. Siemens hatte bereits 2016 rund 560 Stellen in Ruhstorf gestrichen.


TWD-Fibres ist insolvent – Unternehmensleitung glaubt an
baldige Sanierung

Das Unternehmen TWD-Fibres mit Sitz in Deggendorf ist insolvent. Anfang September ist das Insolvenzverfahren am Amtsgericht Deggendorf eröffnet worden. Die Firma produziert Garne aus Polyester und Polyamid, die zum Beispiel für Sportbekleidung und Strümpfe, aber auch für medizinische Textilien und im Automobil-Bereich verwendet werden. Etwa 480 Mitarbeiter sind in Deggendorf beschäftigt – aktuell sind ihre Arbeitsplätze nicht in Gefahr, sagt Michael Klemm, ein Sanierungsexperte der Gesellschaft Plenovia aus Düsseldorf. „Ein Stellenabbau ist nicht geplant.“ Corona trifft Branche hart Klemm ergänzt seit Juni die Geschäftsführung von TWD-Fibres, nachdem das Unternehmen die vorläufige Insolvenz im Eigenverwaltungsverfahren angemeldet hatte. Das bedeutet, dass die bisherige Geschäftsführung das Unternehmen weiterhin uneingeschränkt leitet. Ursachen für die Insolvenz seien vor allem die Corona-Pandemie und die deswegen verordneten Ausgangsbeschränkungen gewesen. Sie haben laut Klemm die Textilbranche hart getroffen. Das Unternehmen erarbeitet derzeit einen Sanierungsplan, den es bald den Gläubigern vorstellen wird. Wenn diese ihn bestätigen, wird der Plan umgesetzt. Klemm sagt: „Wir möchten zum 30. November wieder aus dem Insolvenzverfahren ausscheiden.“


Knaus-Tabbert geht an die Börse

In der Bayerwald-Gemeinde Jandelsbrunn im Kreis Freyung-Grafenau wird es wohl bald ein börsennotiertes Unternehmen geben. Wie der dort ansässige Camperbauer Knaus-Tabbert mitteilte, werde eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse vorbereitet. Der Wohnwagen- und Wohnmobilhersteller will neben den Aktien aus dem Bestand derzeitiger Aktionäre auch neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung anbieten. Mit der Kapitalerhöhung wolle das Unternehmen rund 20 Millionen Euro erlösen, die unter anderem in den Ausbau der Produktion in Ungarn investiert werden sollen, wie es weiter hieß. Das endgültige Platzierungsvolumen müsse aber noch ermittelt werden. Nach dem Börsengang soll der Streubesitz bei ungefähr 50 Prozent liegen. Knaus-Tabbert zählt zu den größten Herstellern von Reisemobilen, Caravans und Kastenwagen in Europa. „Unabhängiges, individuelles und komfortables Reisen wird immer beliebter“, so Wolfgang Speck, Vorstandsvorsitzender von Knaus-Tabbert, laut Mitteilung. Gerade in der jüngeren Generation werde Urlaub im Wohnmobil immer populärer. „Wir haben in den letzten Jahren an unserer Kapazitätsgrenze produziert und alle Zeichen stehen auf weiteres Wachstum. Mit unserem Börsengang wollen wir unsere hervorragende Position weiter verbessern.“


Corona-Krise trifft Baywa kaum

München. Den Münchner Mischkonzern Baywa hat die Corona-Krise weitgehend verschont. Im ersten Halbjahr sei der Konzern nur in sehr geringem Umfang von der Pandemie betroffen gewesen, und auch im zweiten Halbjahr würden keine größeren Auswirkungen erwartet, sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz auf der Online-Hauptversammlung in München. Lutz stellte den Aktionären ein operatives Ergebnis „mindestens auf dem Niveau des Vorjahres“ in Aussicht, als die Baywa 256 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Größtes Geschäftsfeld ist nach wie vor der Agrarhandel, der jedoch schon seit Jahren mit Problemen zu kämpfen hat. In Ostdeutschland will die Baywa daher im nächsten Jahr 20 ihrer 50 Standorte schließen und knapp 90 von 390 Stellen streichen


Edeka Südbayern auf Wachstumskurs

Edeka Südbayern bleibt auf Wachstumskurs: Im vergangenen Jahr erhöhten die über 700 Edeka-Unternehmer mit zusammen 936 Super- und Verbrauchermärkten ihr Umsatzvolumen auf 2,64 Milliarden Euro. Für die selbstständigen Kaufleute ein Plus von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Edeka Südbayern in einer Pressemitteilung mitteilte. „Wir sind auf allen Handelsstufen ein starkes, eingespieltes und schlagkräftiges Team“, sagte Claus Hollinger, Vorstandssprecher der Edeka Südbayern. Der Verbundumsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,8 Prozent auf insgesamt 5,06 Milliarden Euro. Auf Konzernebene erhöhten sich die Umsätze im Vergleichszeitraum um 5,1 Prozent auf 3,87 Milliarden Euro.

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